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Antworten auf die wichtigsten Fragen
Bauherren und Planer stehen oft vor Fragen Ist eine Messung ohne Aushub möglich. Wie genau sind die Ergebnisse.
Welche Vorbereitungen sind nötig. Unsere Antworten geben Ihnen einen ersten Überblick.
Was kostet eine Georadar-Untersuchung?
Der Preis richtet sich nach der Größe der Fläche, der Zugänglichkeit und der Komplexität der Fragestellung. Kurze Ortungen unterscheiden sich stark von großflächigen Untersuchungen oder komplexen Bauprojekten. Als Basis gilt ein Tagsatz von 3.200 Euro für bis zu acht Stunden. In diesem Preis sind Messung, Auswertung der Daten und die fachliche Interpretation bereits enthalten.
Wie tief kann im Boden gemessen werden?
Bei einer Georadar Messung lassen sich je nach Bodenbeschaffenheit Tiefen von bis zu 8 Metern erreichen. Voraussetzung ist ein ausreichend trockener und wenig leitfähiger Untergrund. In sandigen oder kiesigen Böden erzielt das Georadar in der Regel größere Tiefen als in stark feuchten oder tonhaltigen Bereichen. Die tatsächlich erreichbare Messtiefe wird daher immer von den örtlichen Gegebenheiten bestimmt.
Muss für die Untersuchung gegraben werden?
Nein. Georadar ist eine vollständig zerstörungsfreie Methode. Die Messung erfolgt oberflächlich – ähnlich einem „Ultraschall” für den Boden.
Wie lange dauert eine Untersuchung?
Eine typische Untersuchung (z.B. 500m² Grundstück) dauert 3-6 Stunden vor Ort. Den ausführlichen Bericht erhalten Sie innerhalb von 2-5 Werktagen. Bei Notfällen (Leckortung) liefern wir Sofortergebnisse.
Können auch Kunststoffrohre geortet werden?
Ja. Georadar funktioniert unabhängig vom Material – im Gegensatz zu rein magnetischen Verfahren. Kunststoff, Keramik, Beton – wir finden alles, was einen Dichteunterschied zum umgebenden Boden aufweist.
Was ist der Unterschied zwischen Georadar und anderen Ortungsmethoden wie Wünschelrute oder Metalldetektor?
Georadar ist eine wissenschaftlich anerkannte geophysikalische Methode, die auf messbaren elektromagnetischen Wellen basiert – ähnlich wie medizinisches Ultraschall. Im Gegensatz dazu:
Wünschelrute: Keine wissenschaftliche Grundlage, nicht reproduzierbar, wird von Behörden nicht anerkannt. Keinerlei Tiefenangaben oder präzise Lokalisierung möglich.
Metalldetektor: Findet nur metallische Objekte (Eisen, Kupfer, Aluminium). Kunststoffrohre, Betonhohlräume, Altlasten in Kunststofffässern oder historische Steinstrukturen werden nicht erkannt. Außerdem keine Tiefenbestimmung möglich.
Geomagnetik: Geeignet für ferromagnetische Objekte (Kampfmittel), aber blind gegenüber nicht-metallischen Strukturen wie Hohlräumen, Kunststoffleitungen oder Altlasten.
Georadar-Vorteil: Erkennt alle Materialen, die einen Dichteunterschied zum umgebenden Boden aufweisen – unabhängig davon, ob Metall, Kunststoff, Beton, Hohlraum oder Wasser. Liefert 3D-Bilder mit exakten Tiefenangaben und ist das einzige Verfahren, das in einer Messung Leitungen, Hohlräume UND Altlasten gleichzeitig detektieren kann.
Ist eine Kampfmittelsondierung gesetzlich vorgeschrieben?
In historisch belasteten Gebieten (z.B. ehemalige Industriezonen, bombardierte Stadtteile) verlangen Baubehörden häufig eine Freigabe. Wir prüfen für Sie, ob Ihr Grundstück betroffen ist.
Übernimmt die Versicherung die Kosten?
Bei Leckortungen im Schadenfall übernehmen viele Versicherungen die Kosten – wenn die Leckage versichert ist. Wir unterstützen Sie bei der Abwicklung und erstellen versicherungskonforme Berichte.
Wie genau sind die Ortungsergebnisse?
Moderne Georadar-Systeme erreichen eine Genauigkeit von ±5-10 cm in der Horizontalen und ±10-20 cm in der Tiefe – abhängig von Bodenverhältnissen und Objektgröße.
Funktioniert Georadar bei jedem Wetter und jeder Bodenbeschaffenheit?
Georadar Messungen sind bei fast allen Wetterbedingungen möglich. Die Bodenbeschaffenheit hat jedoch großen Einfluss auf die erreichbare Messtiefe und die Qualität der Ergebnisse. Sehr nasser Boden oder ein hoher Grundwasserstand können die Eindringtiefe auf etwa zwei bis vier Meter reduzieren. Tonhaltige oder salzhaltige Böden mit hoher elektrischer Leitfähigkeit begrenzen die Reichweite ebenfalls. In trockenen, sandigen oder kiesigen Böden arbeitet das Georadar besonders effektiv und erreicht deutlich größere Tiefen. Die tatsächliche Leistungsfähigkeit wird daher immer durch die lokalen Gegebenheiten bestimmt.
Erhalte ich einen offiziellen Bericht, den ich Behörden oder Versicherungen vorlegen kann?
Ja, selbstverständlich. Jede unserer Untersuchungen wird in einem ausführlichen, behördlich anerkannten Gutachten dokumentiert. Der Bericht enthält:
- Georeferenzierte Lagepläne mit GPS-Koordinaten aller Befunde
- 2D/3D-Visualisierungen der Untergrundstrukturen
- Radargramme (Messdaten) mit Interpretationen
- Tiefenangaben in Metern (mit ±10-20cm Genauigkeit)
- Handlungsempfehlungen und Bewertung der Befunde
Diese Berichte werden von Baubehörden, Versicherungen, dem Bundesdenkmalamt und Gerichten anerkannt. Format: PDF + optional CAD-Pläne (DWG/DXF) für Ihre Architekten und Planer. Sie können den Bericht direkt in Baugenehmigungsverfahren, Versicherungsanträge oder Kaufverträge einbinden.
Wie kurzfristig kann eine Georadar-Untersuchung durchgeführt werden?
Warum so viele Unternehmen, Bauträger und Architekten uns vertrauen
Zahlreiche Unternehmen, Bauträger und Architekten setzen auf unsere Erfahrung und unsere Arbeitsweise. Klare Abläufe, verlässliche Kommunikation und saubere Umsetzung stehen dabei im Mittelpunkt. Unsere Kunden schätzen die Zusammenarbeit auf Augenhöhe und die gleichbleibend hohe Qualität.